Eine Woche in Tallinn (Estland)

 (20.09.2017 – 27.09.2017)

 

Mit viel Vorfreude und Spannung starteten wir am 20.09.2017 mit insgesamt 18 Jugendlichen, aus den Klassen 8, 9 und 10, Frau Beck und Frau Hermes nach Tallinn. Uns sollte eine Woche voller schöner Eindrücke und Erfahrungen erwarten, die wir im folgenden Bericht zusammengefasst haben.

 

  1. Tag: Ankunft und Empfang durch die Gastfamilien

Nach Ankunft am Talliner Fulghafen erwartete uns ein freundlicher Empfang durch die Gastfamilien, als auch durch die Lehrerinnen Frau Rosenberg und Frau Jõgeva. Anschließend fuhren alle Schüler und Schülerinnen nach Hause zu ihren Gastfamilien.

 

  1. Tag: Stadtführung und das Lichterfest

Die Altstadt Tallinns besitzt noch viele Spuren aus den vergangenen Jahrhunderten. So stiegen wir auf den Domberg, von wo wir einen tollen Blick auf die Altstadt werfen konnten. Außerdem besichtigten wir die russisch-orthodoxe Kirche Aleksander-Nevski-Kathedrale und den Langen Herman. Danach folgten wir einer Steintreppe, die uns in die Unterstadt führte, von wo wir unter anderem die alten Kaufmannshäuser, alte Kirchen, das gotische Rathaus (15. Jh.) und die Ratsapotheke besichtigen konnten.

Am Abend trafen wir uns alle gemeinsam zum Lichterfest im Kadriorg-Park oder auf deutsch „Katharinental“. Beim Lichterfest wird der Beginn des Herbstes und das Ende des Sommers gefeiert. Hier erwarteten uns ganze Lichterkettennester in Bäumen, riesige Kerzen in den Blumenbeeten und ein großes Feuerwerk.

 

  1. Tag: Wir endecken die Katakomben, das Meeresmuseum

Als erstes waren wir im Meeresmuseum und hatten dort eine Führung. Auf drei Ebenen, die symbolisch für die Welt über, auf und unter Wasser stehen sollen, wurden uns mehrere Schiffe, Wasserflugzeuge und ein U-Boot präsentiert. Wir durften dort viele Dinge ausprobieren.

Von ganz oben ging es nach ganz unten und zwar in die Katakomben von Tallinn. Diese wurden 1670 erbaut und waren bis ins 20. Jahrhundert im Gebrauch, als die Bomben des Zweiten Weltkriegs auf Tallinn fielen. Zwischen 1940 und 1944 fanden dort viele Menschen Unterschlupf.

 

4./5. Tag: Schöne Erlebnisse in den Gastfamilien

Tallinn bietet eine Vielzahl an möglichen Unternehmungen und Aktivitäten. So waren einige Schüler– und Schülerinnen zusammen mit ihren Gastfamilien im Kunstmuseum (KUMU) oder haben sich den Wasserfall (Keila juga) angesehen und sind danach  an den Strand, um zu grillen. Andere Schüler- und Schülerinnen waren in Kalaranna und haben sich dort im Stand-Up-Paddling probiert. Als besondere Sehenswürigkeit gilt der Tallinner Zoo, der im wunderschönen und artenreichen Parkwald von Veskimetsa liegt und als ein weiteres Ausflugsziel genutzt wurde.

 

6.  Tag: Ausflug in den Lahemaa Rahvuspark

Wir fuhren mit dem Bus zum Nationalpark Lahemaa und dort erwartete uns zuerst eine lange Strecke durch das Moor. Schließich kamen wir an einem Aussichtsturm an, von wo wir die ganze Moorlandschaft überblicken konnten. Der Park wurde 1971 als erster Nationalpark der Sowjetunion gegründet, um die nordestnische Landschaft, das dortige Ökosystem und die Artenvielfalt als „estnisches Erbe“ zu erhalten.

Danach fuhren wir weiter zu dem kleinen Fischerdorf Käsmu, wo wir eine Pause am Wasser einlegten und die Sonne genießen konnten.

Letzendlich wurde uns der Gutshof Palmse, aus dem 16. /17. Jahrhundert,  gezeigt. Hier wurden Speisekarten, Musikinstrumente und Kleidungsstücke von früher ausgestellt. Die Gestaltung und Möblierung der Innenräume des Herrenhauses erinnern an das Leben der Familie von der Pahlen.

 

7.  Tag: Besuch des Tallinner Fernsehturms, der Sängerbühne und der letzte Abend

Der Fernsehturm ist mit seinen 314 m Höhe, nach dem Fernsehturm in Riga (368,5 m),  das höchste freistehende Bauwerk in Nordeuropa und wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele in Moskau errichtet.

Aus einer Höhe von 170 m hatten wir einen schönen Panoramablick über die Stadt. Im Innenraum bot sich uns die Möglichkeit einen Blick  in die Vergangenheit von Tallinn zu werfen und wir konnten mit einem Computerprogramm das zukünftige Tallinn gestalten.

Zusätzlich gab es ein Mini-TV-Studio, sodass wir selbst eine Nachrichtensendung drehen konnten.

Außerdem haben wir einen Ausflug zur „Sängerwiese“ unternommen. Hier begann 1988 mit der Singenden

Revolution, einer gewaltigen musikalischen Demonstration gegen die Sowjetherrschaft,  der Weg in Estlands Unabhängigkeit. Die Festwiese hat eine im Jahr 1959 erbaute Konzertarena im Freien. Das ganze Jahr hindurch finden hier große Konzerte und Festivals statt. Hier wird auch alle 5 Jahre das berühmte Sänger- und Tanzfest veranstaltet, ein unvergessliches Erlebnis mit bis zu 34 000 aktiven Mitwirkenden und 200 000 Zuschauern

 

Am Abschlussabend  haben wir uns alle um 18:00 Uhr in der Schule getroffen. Dort feierten wir unseren Abschied mit verschiedenen Spielen und wer Lust hatte, der konnte zur Musik tanzen.

 

Insgesamt konnten wir viele schöne Eindrücke über Estland und das dortige Leben gewinnen, aber vor allem auch Freunde finden. Wir können den Gegenbesuch im April 2018 kaum erwarten und freuen uns schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen.

 

EUROPASCHULE KIRN

Wir sind eine zertifizierte Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz!

 

 

Kurzinfos

Beweglicher Ferientag

Am 30.04.18 ist ein beweglicher Ferientag.

Weitere Termine finden Sie unter "Informationen" -> "Ferienkalender".

 

 

 

Schüler-WM

Am 9.05.18 findet unsere Schülerfußball-WM statt!

 

 

 

Vorlesewettbewerb

Wir gratulieren

unserer Schülerin

Sarah Maiwald

aus der Klasse 6a

zu ihrer tollen Leistung beim Schulwettbewerb

sowie beim

Kreisentscheid

in Bad Sobernheim!

 

 

 

 

Anmeldungen

für das kommende Schuljahr

Informationen gibt es unter diesem Link: Informationen zur Anmeldung

Unsere SchülersprecherInnen

Schulbuchlisten

Die Schulbuchlisten finden Sie unter diesem Link: Schulbuchlisten für das Schuljahr 2017/18

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