Silvia Fickus erzählt über ihre Arbeit in Äthiopien

Silvia Fickus ist eine unserer ehemaligen Schülerinnen. Mittlerweile lebt sie in Äthiopien und arbeitet dort als Entwicklungshelferin im Gartenbau. Sie ist mit der Organisation "Christliche Fachkräfte International" aus Stuttgart dorthin gekommen. Dies war ein sehr steiniger Weg, den sie für uns beschrieben hat.

 Nach der Realschule hat sie erst eine ganz normale Gärtnerlehre in Baumholder gemacht. Danach ist sie nach Bad-Kreuznach, um die FOS zu besuchen und hat in einem Jahr das Abi nachgeholt. Silvia hat dann 1 Jahr lang ein Praktikum im GaLa- Bau gemacht und anschließend ist sie an die FH Wiesbaden und hat Gartenbau studiert.

 "Damals habe ich mich schon neben Zierpflanzenbau, für den Schwerpunkt
 Subtropischen und Tropischen Anbau entschieden."

Es hat aber noch gedauert, denn sie wollte erst einmal Erfahrung in Deutschland sammeln und wurde Beraterin für Arbeitswirtschaft im Gartenbau in Rheinland-Pfalz. Als diese Stelle im Zuge der Subventionskürzungen gestrichen wurde, wusste sie, dass es jetzt Zeit ist, nach Afrika zu gehen, "Denn sonst tut man das nie mehr!"

Wieso gerade Afrika?
 "Eigentlich wollte ich schon immer nach Afrika und ich wusste als Teenager schon, dass Afrika nur ausgebildete Leute gebrauchen kann. Deswegen habe ich mich für eine Gärtnerlehre und ein FH-Studium mit dem Schwerpunkt Tropen entschieden."

 

Wie wir erfahren haben, war es ein sehr steiniger Weg und man musste diese
 Zeit gut planen, denn vieles dort läuft anders.


"Die Menschen "ticken" hier anders und ich würde sagen, wenn man nach
 Afrika geht, dann muss man sich voll auf die Menschen einlassen, sonst verzweifelt man."

Silvia ist im September 2004 nach Äthiopien gegangen. In Arba Minch arbeitet Silvia mit der Kale Heywet Kirche zusammen. Diese hat ein Hochland Obst Projekt im Westen von Äthiopien. Arba Minch liegt in den "Lowlands" (1900 m hoch). Die Hochlandprojekte haben verschiedene Höhen von 2500 m bis 3000 m NN. Also es wird dort auch richtig kalt. Bis zu 0° C kann es dort schon mal werden. Es reicht für den Anbau von "exotischen Früchten" wie Äpfeln, Birnen, Pflaumen und verschiedenen Medizinalpflanzen. "Wie das Wunderkraut Artemisia annua, das gegen Malaria hilft! Wir haben auch Versuche laufen mit AIDS- und Krebspatienten, bei denen Artemisia auch schon geholfen haben soll."
Das Herz des Projektes stellen die Bauern, die Ärmsten der Armen, dar. Die werden in "Pass-On-Groups" zusammen geschlossen. Sie helfen ihnen mit Training und verschiedenem Inputs (Kühen, Schafen, Hühner, Esel, Apfelsetzlingen). Das Prinzip von "Pass-On-Groups" lautet: Das was du empfangen hast, musst du auch weitergeben. Also wenn ein Bauer eine Kuh bekommt, dann muss er das erste Kälbchen an ein weiteres Mitglied der Gruppe weitergeben. Irgendwann wird dann jeder der Gruppe ein Tier besitzen. "Die Freude kann man nicht beschreiben wenn ein solcher Bauer ein Tier bekommt. In meiner Freizeit helfe ich hier der Kirche in vielen, vielen, vielen Aufgaben. Kranke an der Haustür sind keine Seltenheit, aber auch andere Nöte sind zu lösen und davon hat Äthiopien reichlich!"

 

Inzwischen ist Silvia wieder zu Hause in  Deutschland und arbeitet momentan in Idar-Oberstein.

 

 

Interview mit der Edelsteinkönigin Carolin Schmäler

Carolin Schmäler ist eine ehemalige Schülerin unserer Schule. Sie ist im Jahr 2000 abgegangen. Im letzten Jahr wurde sie zur Deutschen Edelsteinkönigin gewählt. Wir haben ihr ein paar Fragen zu ihrem Amt gestellt:

Wie kam es dazu, dass du dich als Edelsteinkönigin beworben hast?
In der Zeitung war das Amt der Dt. Edelsteinkönigin offiziell ausgeschrieben, da dachte ich mir: „Da bewirbst du dich einfach mal."  Mein Vater, der übrigens in einer Schmuckwarenfabrik in Idar-Oberstein arbeitet, hat mich auch dazu ermutigt. Als kleines Mädchen habe ich Ballett getanzt und hatte auch Auftritte bei Krönungsfeiern früherer Königinnen. Ich fand das alles schon damals sehr faszinierend!
 

Was musst du alles machen?
Als Edelsteinkönigin repräsentiere ich unsere Region - die Region Deutsche Edelsteinstraße, d. h. ich bin auf vielen Veranstaltungen in der Nähe, z. B. war ich beim Wildenburger Herbsterlebnis, bei der feierlichen Namensänderung der Edelsteinklinik in Bruchweiler, auch schon in Mainz beim SWR-Fernsehen in der "Landesschau". Aber auch Termine auf Messen in München, Frankfurt oder ein Berlin-Besuch stehen an.
Ich werbe also für meine Region, verteile Informationen, Glücks-Edelsteine, gebe Autogrammstunden, halte Begrüßungsreden usw.!
Die Leute sollen wissen, was es in meiner Region Schönes und Interessantes zu sehen und zu erleben gibt und sollen alle Sehenswürdigkeiten besuchen oder sogar einmal ihren Urlaub hier verbringen.

Wie regelst du das mit deinem Beruf?
Ich bin Krankenschwester und arbeite im Kirner Krankenhaus im Schichtdienst. Das heißt, ich muss manchmal morgens, mal nachmittags arbeiten oder auch am Wochenende, habe aber dafür auch unter der Woche oft frei. So kann ich das terminlich -toi toi toi- bis jetzt ganz gut regeln!

Wie hat deine Familie reagiert?
Meine Eltern und vor allem meine Oma haben sich sehr gefreut und sind natürlich megastolz!

Wie fühlt man sich als Edelsteinkönigin?
Anfangs war es schon ein bisschen ungewohnt für mich, dass man plötzlich Autogramme geben soll und alle einen kennen, wenn man zu einem Termin kommt.Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und es macht mir sehr viel Spaß. Bis jetzt habe ich auch nur Positives in meinem Amt erleben dürfen.

Wie lange musst du dieses Amt übernehmen?
Die Amtszeit dauert 2 Jahre. Dann muss ich meine Krone an meine Nachfolgerin weitergeben.

Macht es dir Spaß Edelsteinkönigin zu sein?
Auf jeden Fall! Es ist sehr interessant viele Leute kennen zu lernen und überall hinzukommen, wo ich im "normalen Leben"
doch nicht hin käme; z.B. war ich in Hettenrodt bei dem Konzert der "Kastelruther Spatzen". Obwohl es eigentlich nicht so wirklich meinen Musikgeschmack trifft, fand ich es schon toll, als ich zusammen mit den "Spatzen" auf der Bühne stehen durfte und backstage mit ihnen geredet habe, usw.!


Wie hast du dich darauf vorbereitet?
Ich habe Bücher über Edelsteine bekommen, in denen ich ein wenig schmökere, auch habe ich einige Sehenswürdigkeiten besucht, damit ich wieder auf dem Laufenden bin (meistens besucht man die Sehenswürdigkeiten ja nur als Kind mit den Eltern). Dann werde ich auch Schleifereien besuchen und mir alles ganz genau erklären lassen.

EUROPASCHULE KIRN

Wir sind eine zertifizierte Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz!

 

 

Kurzinfos

Unsere SchülersprecherInnen

Informationsveranstaltungen für ViertklässlerInnen

und ihre Eltern

7.12.17 Schnupperabend

13.01.18 Tag der offenen Tür

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Schulbuchlisten

Die Schulbuchlisten finden Sie unter diesem Link: Schulbuchlisten für das Schuljahr 2017/18

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Wenn Sie mehr über unsere Auszeichnungen und Wettbewerbsteilnahmen lesen möchten, dann schauen Sie unter Wir über uns und Erfolge.

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